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      Die Neandertaler

      Die Neandertaler

      Als Neandertaler bezeichnet man eine ausgestorbene Menschenform. Sie sind die engsten Verwandten heute lebender Menschen. Die ?ltesten bekannten Neandertaler lebten vor rund 400.000 Jahre. Sie besiedelten Europa, den Nahen Osten, Zentralasien und das westliche Sibirien. Vor rund 40.000 starben die Neandertaler aus.

      Ihr Name stammt von dem Fundort, wo Arbeiter eines Kalksteinbruchs 1856 Teile eines Sch?dels und Knochen entdeckt hatten: dem Neandertal in der N?he von Düsseldorf. Der Sch?del war zwar genauso gro? wie der eines heute lebenden Menschen, wies aber auch deutliche Unterschiede auf. Die Neandertaler besa?en demnach st?rker ausgepr?gte Augenbrauenwülste und eine fliehende Stirn. Neandertaler besa?en zudem ein kinnloses Gesicht mit eigentümlichen Nasenh?hlen, mit denen sich kalte Luft beim Einatmen besser erw?rmen lie?.

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      Wie sahen die Neandertaler aus?

      Jean-Jacques Hublin vom Max-Planck-Institut für evolution?re Anthropologie mit der Büste eines Neandertalers.

      Ihre Knochen waren kr?ftiger, die Becken breiter und die Gliedma?en kürzer. Mit seinen maximal 1,70 Metern waren Neandertaler nicht besonders gro?, aber von Statur robust und kr?ftig, mit weit ausladender und tiefer Brust – alles Anpassungen an das kalte Klima der Eiszeit, durch die der K?rper der Neandertaler weniger W?rme verlor. Die M?nner wogen bis zu 90 Kilo. Erbgutanalysen deuten darauf hin, dass Neandertaler ?hnlich wie heutige Menschen unterschiedliche Haarfarben und Hautt?ne besa?en. Alles in allem w?re ein Neandertaler ?u?erlich fast nur an ihrem ungew?hnlichen Gesicht von heute lebenden Menschen zu unterscheiden gewesen.

      Da Gehirne nicht versteinern, l?sst sich der Gehirnaufbau bei Frühmenschen nicht direkt untersuchen. Indirekte Hinweise gibt es aber sehr wohl: die Sch?delform. So l?sst sich am Innenvolumen des Hirnsch?dels ablesen, dass Neandertaler und moderner Mensch ?hnlich gro?e Gehirne besa?en. Strukturen an der Innenseite des Hirnsch?dels verraten wiederum die Gestalt des Basalhirns und der Hirnrinde.

      Gestaltunterschiede zwischen den Gehirnen eines erwachsenen Menschen (blau) und eines erwachsenen Neandertalers (rot).

      Jean-Jacques Hublin und seine Kollegen vom Max-Planck-Institut für evolution?re Anthropologie in Leipzig haben mithilfe moderner Computertomografie dreidimensionale R?ntgenbilder fossiler Sch?del aufgenommen und am Computer virtuelle Abdrücke des Gehirnsch?dels erstellt. Dabei zeigte sich, dass die Schl?fenlappen der Gro?hirnrinde, die zum Beispiel an Sprache und Ged?chtnis beteiligt sind, und die Riechlappen bei Homo sapiens gr??er sind als beim Neandertaler. Dies k?nnte auf einen besseren oder anders funktionierenden Geruchssinn bei heutigen Menschen hindeuten.

      Neandertaler lebten m?glicherweise in schnellerem Tempo. So hat die Zahnschmelz-Analyse eines Neandertalerkindes ergeben, dass die Entwicklung seiner Z?hne ein bis zwei Jahre früher abgeschlossen war als bei Kindern moderner Menschen. Neandertaler scheinen folglich schneller erwachsen geworden zu sein als Homo sapiens. Die verl?ngerte Reifeperiode erleichtert das Lernen und verschaffte dem modernen Menschen m?glicherweise einen entscheidenden Vorteil gegenüber seinem Cousin.

      Unterschiede gab es offenbar auch in der Entwicklung des Gehirns. Bei der Geburt besitzen Neandertaler und Homo sapiens noch etwa gleich gro?e Gehirne und l?ngliche Sch?del. W?hrend sich bei modernen Menschen die typische runde Sch?delform im ersten Lebensjahr entwickelt, fehlt diese Phase der Gehirnentwicklung beim Neandertaler.

      Diese Unterschiede haben sich vermutlich auf die neuronale Struktur des Gehirns und damit auf die geistigen, emotionalen und kommunikativen F?higkeiten der Neandertaler ausgewirkt. Manche Wissenschaftler vermuten daher, dass es unwahrscheinlich ist, dass Neandertaler die Welt so wahrgenommen haben wie wir es tun.

      Konnten Neandertaler sprechen?

      Trotzdem gehen Wissenschaftler davon aus, dass auch die Neandertaler sprechen konnten. Zumindest die anatomischen Voraussetzungen dafür scheinen gegeben zu sein: So hat die Analyse eines unscheinbaren Kn?chelchens eines 60.000 Jahre alten Neandertalers ergeben, dass das Zungenbein beim Neandertaler ?hnlich wie bei uns heutigen Menschen geformt war. Am Zungenbein setzen viele Sehnen und B?nder an, die für das Sprechen notwendige Beweglichkeit der Zunge sorgen. Viele Forscher schlie?en daraus, dass die Neandertaler sprechen konnten – ob in einer primitiven Lautsprache oder einer komplexen Sprache wie wir, l?sst sich auf diese Weise jedoch nicht sagen.

      Neandertaler mussten aber in der Lage gewesen sein, komplexes Wissen an Artgenossen weiterzugeben. Darauf deuten viele ihrer F?higkeiten hin wie das Anfertigen ausgefeilter Werkzeuge, den Einsatz von Feuer oder die Gruppenjagd auf Gro?wild. Au?erdem scheinen sie jüngsten Forschungsergebnissen zufolge abstraktes Denken beherrscht und Symbole wie Malereien und K?rperschmuck eingesetzt zu haben, um sich mitzuteilen. Es gibt sogar Hinweise darauf, dass manche Neandertaler ihre Toten in Gr?bern beerdigt haben. Erbgut-Analysen von Wissenschaftlern am Max-Planck-Institut für evolution?re Anthropologie in Leipzig haben zudem ergeben, dass einige Eigenschaften des für Sprache wichtigen sogenannten FOXP2-Proteins auch bei Neandertalern vorkommt.

      Anhand weiterer Knochenfunde im 20. Jahrhundert haben Wissenschaftler die Entstehung der Neandertaler rekonstruiert: Ein bereits 1907 in der N?he von Heidelberg entdeckter Unterkiefer ist mit einem Alter von rund 600.000 Jahren eines der ?ltesten Zeugnisse für die Anwesenheit von Angeh?rigen der Gattung Homo – sogenannten Hominiden – in Europa. Kiefer und Z?hne sind anatomisch eine Mischung zwischen dem aus Afrika stammenden Homo erectus und dem Neandertaler. Der manchmal als eigene Art eingestufte Homo heidelbergensis k?nnte daher den ?bergang zwischen diesen beiden Frühmenschen markieren.

      Die Pal?ogenetik

      Svante P??bo, Direktor am Max-Planck-Institut für evolution?re Anthropologie in Leipzig, gilt als Begründer dieser Forschungsrichtung.

      Pionier der Pal?ogenetik

      Svante P??bo, Direktor am Max-Planck-Institut für evolution?re Anthropologie in Leipzig, gilt als Begründer dieser Forschungsrichtung.

      Es sind zwar hunderte von Neandertaler-?berresten gefunden worden, vollst?ndige Skelette sind aber sehr selten. Die meisten wurden zudem in der ersten H?lfte des 20. Jahrhunderts entdeckt, als die Grabungsmethoden noch sehr grob und ungenau waren. Entsprechend lückenhaft w?re auch über 150 Jahre nach der Entdeckung der Neandertaler unser Wissen über das Leben dieser Menschen, h?tten nicht vor einiger Zeit neue Forschungsgebiete nicht für m?glich gehaltene Erkenntnisse erm?glicht: die Pal?ogenetik und die Pal?oproteomik.

      Ein Pionier auf dem Gebiet der Pal?ogenetik ist Svante P??bo. Zusammen mit seinem Team am Max-Planck-Institut für evolution?re Anthropologie in Leipzig hat der Wissenschaftler neue Methoden entwickelt, mit denen er das manchmal selbst in Jahrtausende alten Knochen noch enthaltene Erbgut ausfindig machen und analysieren kann. DNA-Vergleiche zwischen Neandertalern, heutigen und frühen modernen Menschen haben den Forschern viel über Herkunft und Abstammung der verschiedenen Menschenformen verraten.

      So deuten die DNA-Analysen von P??bo und seinen Kollegen darauf hin, dass sich die Abstammungslinien von Neandertaler und Homo sapiens vor rund 600.000 Jahren trennten. Die ?ltesten bislang bekannten ?berreste von Homo sapiens stammen aus Marokko und sind knapp 300.000 Jahre alt. Die ?ltesten Neandertaler stammen dagegen aus Europa. So entdeckten Arch?ologen in einer H?hle in Spanien sehr alte ?berreste mit DNA-Spuren, die von der Linie der Neandertaler stammen.  Neandertaler entwickelten sich also in Europa, der moderne Mensch in Afrika. Sie sind folglich nicht unsere Vorfahren, sondern sie haben sie sich parallel zu uns entwickelt.

      Bis vor wenigen Jahren gingen Forscher davon aus, dass die Evolution der verschiedenen Menschenformen unabh?ngig voneinander verlaufen ist. Als Svante P??bo und sein Team zum ersten Mal das Erbgut aus den Mitochondrien eines Neandertalers – winzigen Zellorganellen, die der Energieerzeugung dienen –, schien zun?chst tats?chlich nichts auf einen Austausch von Genen hinzudeuten.

      Gemischtes Erbe

      Szenario für die Vermischung zwischen modernen Menschen und Neandertalern: Neandertaler-DNA in heute au?erhalb Afrikas lebenden Menschen stammt aus einer Vermischung vor 47.000-65.000 Jahren (grüner Pfeil). DNA moderner Menschen im Neandertaler ist wahrscheinlich das Ergebnis eines früheren Kontakts zwischen beiden Gruppen vor etwa 100.000 Jahren (roter Pfeil).

      Als es P??bo dann schlie?lich gelang, auch das Neandertaler-Erbgut aus dem Zellkern zu entschlüsseln, wurde jedoch klar: Neandertaler haben gro?e Teile ihres Erbguts an den modernen Menschen weitergegeben. Als Folge stammen von ihnen bis heute ein bis drei Prozent des Genoms von Menschen mit Wurzeln au?erhalb Afrikas. Auch ein Verwandter des Neandertalers hat zum Erbgut heute lebender Menschen beigetragen: Von den sogenannten Denisovanern stammen fünf Prozent des Genoms der Menschen aus Papua-Neuguinea. Diese Menschenform hatte Johannes Krause aus P??bos Team 2010 entdeckt, als er einen Fingerknochen aus der Denisova-H?hle im Altai-Gebirge in Sibirien untersuchte.

      Svante P??bo und sein Team haben vor kurzem eindeutige Belege dafür gefunden, dass sich die verschiedenen Menschenformen miteinander vermischt haben. Als sie zum Beispiel Im Erbgut eines 40.000 Jahre alten Unterkiefers eines modernen Menschen aus Rum?nien beispielsweise lag der Neandertaler-Anteil so hoch, dass dieser vier bis sechs Generationen zuvor einen Neandertaler im Stammbaum gehabt haben musste.  2018 entdeckte Vivian Slon aus dem Leipziger Team sogar ein M?dchen, das eine Neandertaler-Mutter und einen Denisovaner-Vater besessen hatte. Neandertaler und Denisovaner haben also m?glicherweise relativ h?ufig Kinder miteinander gezeugt, wenn sie sich trafen.

      Gene vom Neandertaler

      Der moderne Mensch scheint von den Neandertaler-Genen profitiert zu haben. Forscher haben beispielsweise Neandertaler-DNA entdeckt, die auch im Genom moderner Menschen vorkommen und die für den Abbau von Fetten verantwortlich sind. Andere Neandertaler-Gene st?rken heute unser Immunsystem. So stammen bestimmte Varianten sogenannter Toll-like Rezeptoren in unserem Erbgut von Neandertalern und Denisovanern. Diese Rezeptoren, mit denen das Immunsystems Infektionen abwehrt, kommen in Europa und Asien h?ufig vor und müssen folglich sehr nützlich gewesen sein. 

      Auch die Gehirnentwicklung des modernen Menschen haben Genvarianten vom Neandertaler offenbar beeinflusst. Sie wirken sich dabei auf die Sch?delform und vor allem auf Gehirnareale für die Planung und Koordination von Bewegungen aus. Die st?rksten Hinweise für die Auswirkungen dieser Neandertaler-DNA auf die Genaktivit?t fanden die Forscher im zu den Basalganglien geh?renden Putamen und im Kleinhirn.

      Unser Neandertaler-Erbe wirkt sich zudem auf Eigenschaften aus wie unseren Hautton, Haarfarbe, Schlaf, Stimmung aus und sogar, ob eine Person raucht. Zum Beispiel rauchen Menschen mit bestimmten Neandertaler-Varianten im Schnitt h?ufiger. Auch sogenannte ?Nachtmenschen“ besitzen oft bestimmte Neandertaler-DNA. Wissenschaftler haben für diese Erkenntnis Neandertaler-Genvarianten in unserem Erbgut mit den genetischen Informationen aus einer britischen Datenbank abgeglichen, die auch pers?nliche Angaben zu Aussehen, Ern?hrung, Verhalten und Krankheiten enth?lt.

      Das Leben der Neandertaler

      Arch?ologische und genetische Untersuchungen verraten viele Details über das Leben der Neandertaler.

      Als J?ger und Sammler waren Neandertaler sehr mobil und durchstreiften wahrscheinlich viele Tausend Quadratkilometer gro?e Landstriche. Sie lebten in kleinen, h?chstens 50 bis 60 Frauen und M?nner z?hlenden Gruppen. Wie die Erbgutanalysen zeigen, waren selbst mehrere tausend Kilometer voneinander entfernt lebende Neandertaler verh?ltnism??ig nah miteinander verwandt. Forscher schlie?en daraus, dass die Frühmenschen die meiste Zeit über selten waren. Selbst in Zeiten ihrer gr??ten Verbreitung dürfte es in ganz Europa nicht mehr als 10.000 Neandertaler gegeben haben.

      Neandertaler haben sich in erster Linie von Fleisch ern?hrt, wie die Analyse von Aminos?uren in Z?hnen und Knochen gezeigt hat. Sie waren ausgezeichnete J?ger, die selbst Gro?wild wie Mammuts, Bisons und Pferde erlegten. Aber auch pflanzliche Kost stand sicher auf ihrem Speiseplan. Auch technisch waren die Neandertaler durchaus versiert. 200. 000 Jahre lang finden sich ihre ?berreste zusammen mit der Werkzeugkultur des sogenannten Moustérien. Die Fundst?tten des Moustérien gibt es Werkzeuge wie Schaber, Spitzen und verschiedene Typen von Feuerstein-Abschl?gen.  

      Untersch?tzte Künstler: Lange dachte man, Neandertaler k?nnten keinen Schmuck herstellen. Die Max-Planck-Forscher haben jedoch herausgefunden, dass diese Schmuckstücke aus Geweih, Knochen und Muscheln von Neandertalern verwendet wurden.

      Vor 44.500 bis 41.000 Jahren entwickelten die Neandertaler schlie?lich die Kultur des Ch?telperronien. Lange Zeit war unklar, ob Homo sapiens oder Neandertaler die für die damalige Zeit fortschrittlichen Werkzeuge und Schmuckgegenst?nde geschaffen haben. Erst durch die Kombination von Pal?oproteomik und -genetik konnten Jean-Jacques Hublin und Svante P??bo vom Leipziger Max-Planck-Institut schlie?lich belegen, dass Neandertaler Gegenst?nde hergestellt haben, die bislang dem modernen Menschen zugeschrieben worden waren.

      Inzwischen wei? man, dass sie auch symbolische Objekte und Malereien geschaffen haben. So haben Neandertaler vor rund 180.000 Jahren in einer H?hle in Südwestfrankreich einen Kreis aus zerbrochenen Tropfsteinen angelegt und sich dabei über 300 Meter tief in die H?hle vorgewagt. Die Funktion dieses bislang ?ltesten bekannten Bauwerks von Frühmenschen ist unbekannt.

      Begr?bnisst?tten deuten wiederum daraufhin, dass sie sich mit dem Tod auseinandergesetzt haben – alles F?higkeiten, die Forscher bis dahin nur Homo sapiens zugebilligt haben. Denn da die ?ltesten bislang in Europa bekannten H?hlenmalerei, Figuren, verzierte Knochenwerkzeuge und Schmuck aus der Zeit der sogenannten ?Jungpal?olithischen Revolution“ vor etwa 40.000 Jahren stammen und Homo sapiens in dieser Zeit nach Europa einwanderte, gingen viele Wissenschaftler davon aus, dass diese Objekte von modernen Menschen geschaffen worden waren.

      Die Kunst der Neandertaler

      H?hlenmalerei in der H?hle La Pasiega (Sektion C). Das leiterartige Gem?lde aus waagrechten und senkrechten Linien (Mitte links) ist über 64.000 Jahre alt und muss daher von Neandertalern stammen.

      Dank einer neuen Datierungsmethode k?nnen Forscher nun das Alter von Kalkkrusten auf Malereien und Gegenst?nden bestimmen. Ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Dirk Hoffmann vom Max-Planck-Institut für evolution?re Anthropologie in Leipzig hat mit dieser Uran-Thorium Datierung Kunst aus H?hlen in Spanien untersucht. Die Malereien sind den Forschern zufolge mehr als 64.000 Jahren alt und damit mindestens 20.000 Jahre ?lter als die frühesten Spuren des modernen Menschen in Europa. Sie zeigen einfache geometrische Muster und Umrisse von H?nden, aber keine Tiere. Natürlicherweise durchbohrte Muscheln, rote und gelbe Farbpigmente und Beh?lter mit komplexen Pigmentmischungen aus einer H?hle im Südosten Spaniens datierten die Forscher sogar auf ein Alter von etwa 115.000 Jahren.

      Vom Menschen inspiriert?

      Die Wissenschaftler schlie?en daraus, dass wahrscheinlich auch der Neandertaler abstrakt denken konnte und er ?hnliche geistige F?higkeiten wie wir besessen hatte. Andere Forscher vermuten dagegen, dass die Neandertaler erst nach der Ankunft von Homo sapiens in Europa anspruchsvolle Werkzeuge und K?rperschmuck hergestellt haben. Diese h?tten demnach nicht aus eigenem Antrieb heraus anspruchsvolle Werkzeuge und K?rperschmuck hergestellt, sondern sie h?tten sich erst nach Kontakt mit modernen Menschen dazu inspirieren lassen. 

      Warum die Neandertaler schlie?lich vor 40.000 Jahren ausstarben, wird sich m?glicherweise nie mit Sicherheit sagen lassen. Wahrscheinlich spielten dabei die Ankunft des modernen Menschen in Mitteleuropa vor 45.000 Jahren eine wichtige Rolle. Klimaver?nderungen k?nnten das Verschwinden der Neandertaler zus?tzlich beschleunigt haben.

      Altersbestimmung von Malereien in La Pasiega

      H?hlenkünstler

      Altersbestimmung von Malereien in La Pasiega

       

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