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      Bewerbungszahlen für Max Planck Schools steigen deutlich

      12. April 2021

      Die Max Planck Schools als gemeinsame Initiative deutscher Universit?ten und au?eruniversit?ren Forschungseinrichtungen gewinnen weiter an Sichtbarkeit. Das zeigen die neuesten Zahlen: Im Vergleich zur ersten Ausschreibung 2018 konnten alle drei Schools ihre Bewerbungszahlen deutlich steigern, wobei die Max Planck School for Cognition nach wie vor die meisten Bewerbungen erh?lt. Die Max Planck School Matter to Life konnte ihre Bewerbungszahlen dafür gegenüber 2018 fast vervierfachen.

      Die Max Planck Schools suchen junge Talente, die ihre Forschungskompetenzen aufbauen und ihre Wissenschaftskarriere im Rahmen eines innovativen Promotionsprogramms starten m?chten.

      Für die drei Pilot-Schools – die Max Planck School of Cognition, die Max Planck School Matter to Life und die Max Planck School of Photonics – gingen in der dritten Ausschreibungsrunde knapp 1.100 Bewerbungen ein, dreimal so viele wie in der ersten Bewerbungsrunde 2018. Das zeigt, dass die Schools national und international an Sichtbarkeit gewinnen und Interessierte aus aller Welt mit ihren interdisziplin?ren Programmen ansprechen konnten: ?Der Pool an Bewerbungen ist auch in diesem Jahr sehr divers, interdisziplin?r und international. Unsere School erhielt über 500 Bewerbungen von Studierenden aus den USA, Russland und Australien aus den unterschiedlichsten Disziplinen – von Psychologie über Neurowissenschaften bis hin zu Data Science“, so Arno Villringer, Direktor am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig und einer der Sprecher der Max Planck School of Cognition. ?Wir haben deutlich mehr geeignete Bewerbungen als verfügbare Pl?tze“, konstatiert Villringer.

      Derzeit w?hlen die drei Pilot-Schools in ihren mehrstufigen, Schools-spezifischen Auswahlverfahren ihre neuen PhD-Studierenden aus, die dann zum Oktober 2021 in die Promotion starten werden. Jede School bietet dabei – je nach bisheriger Studienerfahrung – unterschiedliche ?Tracks“ an, die z. B. auch Bachelor-Absolventinnen und -absolventen den direkten Einstieg in die Promotion erm?glichen. Deren Zahl war schon bei der letzten Ausschreibung in 2019 auf fast 40 Prozent gestiegen, da sich die Absolventinnen in vielen L?ndern nach ihrem Bachelorabschluss zwischen Promotion und Master entscheiden – anders als in Deutschland, wo die Promotion in der Regel erst an den Master angeschlossen wird. Diese Gruppe internationaler Studierender anzusprechen, war auch ein dezidiertes Ziel der Schools. An der Auswahl beteiligen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Partnereinrichtungen. Im Mai werden die Promovierenden der vierten Kohorte feststehen.

      An der Initiative beteiligen sich mittlerweile 27 Universit?ten und über 30 Institute der au?eruniversit?ren Forschungseinrichtungen. Die Studierenden haben zu Beginn die M?glichkeit im Rahmen sogenannter Lab Rotations unterschiedliche Labore kennenzulernen, bevor sie sich entscheiden, bei wem sie promovieren wollen. Tragende Partner, die in der Initiative eine herausgehobene Rolle spielen, sind die Friedrich-Alexander-Universit?t Erlangen-Nürnberg, die Friedrich-Schiller-Universit?t Jena, die Georg-August-Universit?t G?ttingen, die Humboldt-Universit?t Berlin, das Karlsruher Institut für Technologie, die Technische Universit?t München sowie die Universit?ten Düsseldorf, Heidelberg und Leipzig, das DWI Aachen, die Fraunhofer-Gesellschaft und die Max-Planck-Gesellschaft. Vom Bundesministerium für Bildung und Forschung wird die fünfj?hrige Pilotphase mit 45 Mio. gef?rdert.

       

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